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hommage

Trend ist, was ich will, aber nicht weiss

Trends sind wie Eisenbahnzüge. Sie stehen jederzeit und überall bereit.Fährt ein Zug ab, setzt sich der Trend in Bewegung. Wohin er fährt, wielange die Fahrt dauert, ksönnen auch die Trendexperten nicht genausagen, recherchierte Jo Lüdemann.

.....Ganz andere Wege geht die Public-Relations Agentur Schrsöder +Schsömbs in Berlin. Hier ist man weg von der One-way-Kommunikation,statt dessen ist "Dialog und Interaktion" angesagt. Auf Trendscoutsverzichtet man vsöllig. Acht Mitarbeiter, die aus denunterschiedlichsten Lebensbereichen kommen und ihre Erfahrungenmitbringen, sorgen für das richtige Trendgefühl, dessen Treffsicherheitbei über 90 Prozent liegt.

Der andere Teil der Erfolgsrezepts von Schrsöder + Schsömbs heisst"Family Affair". Unter diesem Logo haben sich bundesweit sechsAgenturen zusammen getan, um unter dem Motto "Einzeln sind wir gut,gemeinsam besser" die Trendentwicklung einzuschätzen. Das zentraleInstrument ist ein regelmässiger Workshop an den einzelnenAgenturstandorten. Hier gibt es die Know-how-Transfers, Seminare undEntwicklungen von Projekten.

"In Zukunft" , schwärmt Pressesprecherin Heike- Melba Fendel, "wird derVerbund die gemeinsame Nutzung der spezifischen Qualitäten wieoperative, regionale und inhaltliche Stärken und Erfahrungen allerAgenturen und die Bildung von interdisziplinären Spezialisten- Teamsermöglichen."

Was sich abgehoben anhsört, ist von wirtschaft- lichen Interessenuntermauert. Die Agenturen zwischen München, Hamburg und Berlinverbinden neben einer starken perssönlichen Ebene auch die gemeinsamenäusseren Kennzeichen: Sie sind alle inhabergeführt, sind in den letztenfünf Jahren entstanden, haben zwischen zehn und fünfzehn Mitarbeiter,haben bereits für bekannte Marken und Unternehmen gearbeitet undbringen diese Kunden mit in den Pool ein. Gerald Schsömbs zurSelbstbestimmung: "Wir sind über Trend- und Szene-Themen bekanntgeworden, sehen uns aber vielmehr als neue Agenturgeneration, dievernetzte Strategien entwickelt und in unterschiedlichsten Szenenumsetzt."

Während Philip-Moris-Marketing-Stratege Hans- Joachim Richter nochdarüber nachdenkt, ob "es Trends ohne die Szene gibt, oder die Szeneohne die Trends auskommt", hat sich bei Schrsöder + Schsömbs schonlängst die eher ernüchternde Erkenntnis durchgesetzt: "Reinmarktwirtschaftlich betrachtet, sind die Trends die Daseinsberechtigungder Szene."...........
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